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Hier ein ein wirres Protokoll der Ungreimtheiten

In vielen Foren steht, daß der "virt-manager" über eine Datenbank der bereits installierten Gäste verfügt. Das ist leider ganz großer Unsinn. Es sind alles einzelne XML Dateien, in denen die XEN libvirt Startparameter der VMs enthalten sind.

Früher standen diese XEN .xml Start-Dateien (meist) in /etc/xen/vm/ .......
ab opensuse XEN 42.3 stehen sie in /etc/libvirt/quemu/........ (komentarlos).
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Quell-Server und Ziel-Server

Auf dem abgeschotteten XEN-Host des Quellservers (unser XEN7) läuft eine opensuse 12.3, die nichts weiter macht als DOM-Us (die Gast VMs) zu starten und zu bewachen.

Auf dem abgeschotteten XEN-Host des Zielservers (XEN9) läuft eine stabile opensuse Version 42.3, die auch nichts weiter macht als DOM-Us (die Gast VMs) zu starten und zu bewachen.

Die XML Startdatei des wichtigsten verbliebenen XEN Gastes (unser www51) auf dem Quell-Server ist nicht zu finden ??????. Daher habe ich nochmal eine minimale 12.3 opensuse installiert, um diese Start-Infos eines 12.3 XEN Gastes auf einem 12.3 Host zu sichern.
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Ein Einblick in eine VM Startdatei auf dem Ziel-Server:

Das hier ist der Blick auf die Ziel-Umgebung des neuen Servers. Dort habe ich eine opensuse installiert, um die Startparameter anzusehen.

<!--
WARNING: THIS IS AN AUTO-GENERATED FILE. CHANGES TO IT ARE LIKELY TO BE OVERWRITTEN AND LOST. Changes to this xml configuration
should be made using:
"virsh edit md3-20GB-opensuse-42.3-VM1-ist-inaktiv-ohne-IP-nummer" or other application using the libvirt API.
-->

  • Gleich hier die Anmerkung :
    "virsh edit md3-20GB-opensuse-42.3-VM1-ist-inaktiv-ohne-IP-nummer"
    funktioniert nicht - Datei nicht gefunden, also auch wieder Unsinn.


<domain type='xen'>
  <name>md3-20GB-opensuse-42.3-VM1-ist-inaktiv-ohne-IP-nummer</name>
  <uuid>dc29b3da-504e-41a6-b2be-c092b379e46d</uuid>
  <description>md3 ist unsere VM1, es ist die erste Partition auf dem Server i7</description>
  <memory unit='KiB'>1052672</memory>
  <currentMemory unit='KiB'>1052672</currentMemory>
  <vcpu placement='static'>2</vcpu>

  <os>
    <type arch='x86_64' machine='xenpv'>linux</type>
    <kernel>/usr/lib/grub2/x86_64-xen/grub.xen</kernel>
  </os>
  <clock offset='utc'/>

  <on_poweroff>destroy</on_poweroff>
  <on_reboot>restart</on_reboot>
  <on_crash>destroy</on_crash>
 
<devices>
    <disk type='block' device='disk'>
      <driver name='phy' type='raw'/>
      <source dev='/dev/md3'/> (Das ist die erste fremde Raid1- Gast-Partition auf den gespiegelten großen SATA Platten)
      <target dev='xvda' bus='xen'/>
    </disk>
    <controller type='xenbus' index='0'/>
    <interface type='bridge'>
      <mac address='00:16:3e:bb:fc:f6'/>
      <source bridge='br0'/>
    </interface>
    <console type='pty'>
      <target type='xen' port='0'/>
    </console>
    <input type='mouse' bus='xen'/>
    <input type='keyboard' bus='xen'/>
    <graphics type='vnc' port='-1' autoport='yes' keymap='de'>
      <listen type='address'/>
    </graphics>
    <video>
      <model type='xen' vram='4096' heads='1' primary='yes'/>
    </video>
  </devices>
</domain>
.

Mehr steht hier

hier stehen Infos über die XEN xml Start-Dateien

https://avdv.github.io/libvirt/drvxen.html
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Die VM-Infos auf dem alten Quell-Server sehen z.B. so aus

Auf dem Quell-Server habe ich nochmal iene opensuse 12.3 installiert, etwas mühsam, aber geht. Der Proliant 380 Quell-Server hat ein Hardware- RAID5 mit Compaq cciss Treibern. Host und Gast sehen das nur an den "phy:/dev/cciss/" Verzeichnissen- es sieht aus wie eine ganz normale Festplatte.
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name="c0d04-opensuse12-nochmal-install"
description="None"
uuid="84339895-eac9-f4b8-8f5e-d7fc0700c1d6"
memory=2048
maxmem=2048
vcpus=4
on_poweroff="destroy"
on_reboot="restart"
on_crash="destroy"
localtime=0
keymap="de"
builder="linux"
bootloader="/usr/bin/pygrub"
bootargs=""
extra=" "
disk=[ 'phy:/dev/cciss/c0d4,xvda,w', ]
vif=[ 'mac=00:16:3e:1a:51:ff,bridge=br0', ]
vfb=['type=vnc,vncunused=1']
.

in der etwas ausführlicheren XML Start-Datei steht das hier :

<domain type='xen'>
  <name>c0d04-opensuse12-nochmal-install</name>
  <description>None</description>
  <uuid>84339895-eac9-f4b8-8f5e-d7fc0700c1d6</uuid>
  <memory>2097152</memory>
  <currentMemory>2097152</currentMemory>
  <vcpu>4</vcpu>
  <on_poweroff>destroy</on_poweroff>
  <on_reboot>restart</on_reboot>
  <on_crash>destroy</on_crash>
  <clock sync='utc'/>
  <keymap>de</keymap>
  <bootloader>/usr/bin/pygrub</bootloader>
  <bootloader_args>--entry=xvda2:/boot/vmlinuz-xen,/boot/initrd-xen</bootloader_args>
  <os type='opensuse12'>
    <type>linux</type>
    <cmdline> </cmdline>
  </os>
  <devices>
        <disk type='block' device='disk'>
        <driver name='phy'/>
        <source dev='/dev/cciss/c0d4'/>
        <target dev='xvda'/>
      </disk>
        <interface type='bridge'>
          <source bridge='br0'/>
          <mac address='00:16:3e:1a:51:ff'/>
          <script path='/etc/xen/scripts/vif-bridge'/>
        </interface>

      <graphics type='vnc'/>
  </devices>
</domain>
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Die XEN VM-Infos auf dem Ziel-Server sehen so aus

Auch hier wieder eine neue ganz nackte einfache opensuse Installation, um die Boot-Fähigkeit zu vergleichen. Ich installiere auf dem Zielserver bewußt eine alte opensuse 13.1 mit DHCP Netzwerk - nur wegen der XEN boot-xml Inhalte.

Ich möchte später das tar.gz Image der alten root-Partition über die Neunínstallation drüber "klatschen", muß aber die XEN libvirt Startdatei auf dem Ziel-Host der Neuinstallation an die alte VM anpassen.

Beim Vergleichen die UUID der VM und der Partitionen achten !!!!!
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