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2012 - Viel konfuses unbelegtes "Zeug" bei der Betrachtung:
Was bringt innodb bei normalen Webs ?


Die Grundlagen:

Wir arbeiten seit 2004 mit Typo3 und mysql auf Suse Linux Servern und das bislang recht erfolgreich. Angefangen hatte es mit der TYPO3 3.6, die endlich richtig funktionierte, installiert auf Suse 9.1. Welche mysql Version dort lief, weiß ich nicht mehr. Es lief problemlos.

Ende 2010 hatte ich in den 4 Museen-Webs insgesamt ca 6.000 page records und and deutlich über 30.000 tt-content records. Das Mengengerüst zu den bei den meisten innodb Vergleichen zugrunde gelegten 100. Millionen Datensätzen wird eklatant verfehlt.

Der Apache2 Webserver lief auf Suse 11.1/32Bit und läuft nunmehr auf 11.4/64Bit mit ca. 400 bis 500 MB RAM Speichernutzung bei erlaubten 2 Gigabyte. Es ist inzwischen eine virtuelle Maschine mit 4 Opteron 2 GHz Cores und 12 GB Gesamtspeicher.

Jede virtuelle Maschine hat immer ihre eigene Platte und dort aus Erfahrung eine eigene 6GB (root-) Partition für Linux und eine eigene (data-) Restpartition für die Daten der Webs sowie die mysql Daten. Das hat sich sehr bewährt, nachdem die "innodb" Tabellen/Dateien insgesamt auf über 30 Gigabyte gewachsen waren und der Apache Server "festgefressen" war und nichts mehr ging.

Der Vorteil bei unserer räumlichen Trennung der beiden Partitionen war, ich konnte noch mit putty auf die Linux Kommandoebene und überhaupt nachsehen, woran es lag. Der Befehl "dh -h" zeigte dann 100% Benutzung der "mysql partition" an.

Und das war der Auslöser, alle innodb Dateien/Tabellen (in denen sich zur Zeit nur unsere cache tables befinden) zu killen und neu anzulegen. (Sehr aufwendig!!) Außerdem habe ich die Option "innodb_file_per_table" ganz schnell wieder entfernt. Das scheint für unsere Zwecke ganz groß überkanditelt zu sein.

Ganz wichtig : Mit Gefühl kann man nichts beweisen.

Nach nächtelangem Googeln habe ich in einem russisch / englischen Blog die Messreihen eines ebenso akribischen Russen gesehen, der sich ganz viel Mühe gemacht hatte, die reale messbare Geschwindigkeit von mysql mit verscheidenen Blockgrößen und Dateisystemen wie ext3 und ext4 und xfs zu betrachten.

Ich werde jetzt in zwei 10 GB Partitionen zwei baugleiche TYPO3 Installationen anlegen, die sich nur durch die Default Engine innodb und myisam unterscheiden.

Dann werde ich den mnogosearch Indexer mehrfach anwerfen, der nichts weiter macht, als meine Texte zu indizieren und dabei sämtliche tt_content Records sequentiell über die "page" Records zu lesen. Damit werden auch die jeweiligen cache Tabellen gefüllt.
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Hier der Link zu dem mysql Test - aber Achtung: Er testet auf einem Server mit 64 Prozessoren und 128GB RAM auf einem Storagetek 6140 RAID0 Palttensystem. Das ist dann kein Hobby PC mehr und auch kein Proliant DL385.

http://dimitrik.free.fr/blog/archives/01-01-2012_01-31-2012.html#2012-01-19
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Nachvollziehbare Zeiten beim Suchen und Dateigrößen

Die beiden Webs / Links werden heißen: (geplant für Feb/März 2012)
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  1. myisam.typo3.rde.net und
  2. innodb.typo3.rde.net

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Dort werden etwas 1500 echte Typo3 "pages" und etwas 9000 echte Typo3 "content" Elemente enthalten sein.

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